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MEIN FINNLAND

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Finnland
Finnland (finn.: Suomi, schwed.: Finland) ist ein Staat in Nordeuropa und Mitglied der Europäischen Union. Er grenzt an Schweden, Norwegen, Russland und die Ostsee. Historisch-politisch sind die Verbindungen zu Schweden eng. Auch zum sprachverwandten Estland bestehen über den Finnischen Meerbusen enge Kontakte. Die schwedischsprachige Inselgruppe Åland (finn. Ahvenanmaa) hat einen weitgehenden Autonomiestatus.

Helsinki
Helsinki, Hauptstadt und größter Seehafen von Finnland, außerdem Hauptstadt der Provinz Uusimaa in Südfinnland, auf einer kleinen Halbinsel im Finnischen Meerbusen. Auf den vorgelagerten Inseln wurde im 18. Jahrhundert die Svaeborg errichtet, eine Befestigungsanlage über mehrere Inseln, die die Stadt und den Hafen vor Übergriffen vom offenen Meer her schützen sollte.

Helsinki hat breit angelegte Straßen. Viele Gärten und Parks durchziehen die Stadt. Ihre Architektur ist eine Mischung verschiedener Stile: Das Regierungspalais und die Domkirche sind Vertreter des klassizistischen Baustiles, einen Kontrast dazu bildet der im Jahr 1918 von dem Architekten Eliel Saarinen entworfene Bahnhof, ein Beispiel finnischer Nationalromantik. Sehenswürdigkeiten sind das Jean-Sibelius-Denkmal, die Uspenski-Kathedrale, das Ataneum-Kunstmuseum, das Sport-Museum sowie die Inseln vor Helsinki, auf denen sich ein Zoo und ein Vergnügungspark befinden. Helsinki ist kulturelles, wirtschaftliches und politisches Zentrum Finnlands. Seit 1828 ist Helsinki Universitätsstadt. Die Universität wurde von Turku, wo sie 1640 gegründet worden war, nach Helsinki verlegt. Das finnische Nationalmuseum, die finnische Nationaloper und mehrere Theater, in denen Stücke sowohl in schwedischer als auch in finnischer Sprache aufgeführt werden, befinden sich in der Stadt.

Papier, Textilien, Likör, Porzellangeschirr, Chemikalien und Metallwaren werden in Helsinki hergestellt. Milch- und landwirtschaftliche Produkte sowie Holz werden in beträchtlichen Mengen ausgeführt. Der überwiegende Teil der Handelsaktivitäten konzentriert sich im Hafenviertel. Der Hafen ist für jede Art von Schiffen zugänglich, ist jedoch von Januar bis Mai mit Ausnahme einer Fahrtrinne, die von einem Eisbrecher freigehalten wird, zugefroren. Helsinki verfügt außerdem über einen internationalen Flughafen.

Gustav I. Wasa, König von Schweden, gründete die Stadt 1550 etwas weiter landeinwärts als die heutige Stadt, 1640 wurde ihr Standort ans offene Meer verlegt. 1713, während des Nordischen Krieges zwischen Russland und Schweden (1700-1721), wurde die Stadt von schwedischen Truppen auf dem Rückzug zerstört (erst 1729 wurde mit dem Bau der heute noch existierenden Befestigungsanlagen begonnen). 1809 kam Finnland an das Russische Reich und Helsinki wurde 1812 die administrative Hauptstadt des russischen Großfürstentums Finnland. Seit 1917 ist Helsinki die Hauptstadt Finnlands. 1952 fanden hier die Olympischen Spiele statt. Für das Jahr 2000 wurde Helsinki zu einer der Europäischen Kulturhauptstädte ernannt. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 551 000 (2000).

Geographie
Finnland ist mit einer Fläche von 338.144,53 km² das siebtgrößte Land Europas. Zwischen dem 60. und 70. Breitengrad liegend, zählt es zu den nördlichsten Ländern der Erde. Es ist nur im Norden mit der Skandinavischen Halbinsel verbunden, man spricht geographisch präzise von Fennoskandinavien. Finnland besitzt im Nordwesten eine 580 km lange Grenze zu Schweden und im Norden eine 716 km lange Grenze zu Norwegen. Die längste Staatsgrenze ist mit 1.270 km die zur Russischen Föderation im Osten. Die Inseln der autonomen Inselgruppe Åland liegen zwischen 15 und 100 km vom finnischen Festland entfernt.

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Moekki

In Finnland gibt es keine sehr großen Gebirge, jedoch gibt es im Norden so genannte Inselberge (Tunturit), die sich aus der flachen Landschaft erheben. Im äußersten Nordwesten hat das Land Anteil am Skandinavischen Gebirge. Dort befindet sich auch die höchste Erhebung, der 1.324 m hohe Haltitunturi.

Die Ostseeküste Finnlands ist eine reich gegliederte Schärenküste. Der längste Fluss in Finnland ist der Kemijoki; dieser fließt bei Kemi in den Bottnischen Meerbusen, der mehrere Monate im Jahr zugefroren ist. Im Südosten liegt die Finnische Seenplatte, die Finnland den Beinamen „Land der Tausend Seen“ beschert hat. Präzise gibt es in Finnland 187.888 Seen (Gewässer mit mindestens 500 m² Fläche).

Bei Gliederung des Landesgebiets ist zu beachten, dass Lappland geographisch immer noch getrennt betrachtet wird. Dies hat zur Folge, dass das Gebiet ungefähr zwischen Oulusee und Polarkreis Nordfinnland genannt wird, obwohl es in der Mitte des Landes liegt. Ebenfalls heißt die Landschaft um die Stadt Jyväskylä trotz ihrer südlichen Lage Keski-Suomi (dt. Zentrales Finnland).

Geologie
Typisch finnische Seenlandschaft: der Syväri-See
Die Geologie Finnlands ist von präkambrischen Gesteinen des Baltischen Schildes (Gneise, Granite, Schiefer) geprägt. Gebirgsbildungen liegen in Finnland ca. eine Milliarde Jahre zurück. Durch Erosion sind häufig nur noch dünne eiszeitliche Ablagerungen vorhanden und kaum hohe Berge.

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Syväri See

Die heutige Landschaftsform ist durch die letzte Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren geprägt. Die großen Eismassen haben Gesteine abgetragen, das Schmelzwasser hat die Landoberfläche weiter geformt. Typisch sind die Küstengebiete und Seenplatten. Als Auffangbecken des glazialen Schmelzwassers diente nach dem Ende der Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren der Ankylussee, ein Süßwasserreservoir, das Vorläufer der heutigen Ostsee war. Dieses ständig anwachsende Gewässer brach vor 7.000 Jahren zur Nordsee durch, wodurch sich die einstigen Schmelzwasserseen zu Salzgewässern wandelten. Schon zuvor hatte sich der Schild infolge des Gletscherrückzugs durch die verminderte Drucklast zu heben begonnen, wobei dieser Vorgang an der Westküste schneller fortschritt als in den östlichen Landesteilen. Im Zuge dieser Erhebung wurde dem Wasser der nach Westen abfließenden Binnengewässer der Weg abgeschnitten, sodass es sich mit dem Fluss Vuoksi einen neuen Abfluss nach Süden bahnte. Diese Erhebung ist ein bis heute andauernder Vorgang, und die westliche Küstenlinie wandert ständig weiter nach Westen.

Sprachen
Entsprechend dem Bevölkerungsmuster sprechen 92 % Finnisch und 5,5 % Schwedisch. Beide Sprachen sind offiziell anerkannte Amtssprachen, wobei Finnisch erst 1893 als gleichberechtigt neben dem Schwedischen anerkannt wurde. Die jeweils andere Sprache ist Pflichtfach in der Schule, wobei aber seit 2003 diese nicht mehr zwangsweise in den Abiturprüfungen abgefragt wird. Die autonome Inselgruppe Åland ist einsprachig Schwedisch, hier besteht keine Pflicht, Finnisch zu lernen.

Auf kommunaler Ebene herrscht Zweisprachigkeit in jenen Gemeinden, in denen die Minderheitensprache von mindestens 3000, oder 8 % der Bevölkerung, gesprochen wird (regelmäßiger Zensus).

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In einzelnen Gemeinden im Norden Finnlands, wo die Samen wohnhaft sind, sind die als Minderheitensprache anerkannten samischen Sprachen im Verwaltungsverkehr zugelassen. Außerdem haben auch Romani und die Gebärdensprache einen Status als offizielle Minderheitensprachen.

Siehe auch: Finnische Sprachpolitik, Liste der schwedisch- und zweisprachigen Gemeinden Finnlands

Feiertage
Neben christlichen Festtagen gibt es eine Reihe nationaler Feiertage. Die wichtigsten sind hierbei der Nationalfeiertag am 6. Dezember, Vappu am 1. Mai und das Mittsommerfest (Juhannus).

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Juhannus 2005 auf Seurasaari

Kunst und Architektur
Die Bildende Kunst (z. B. Akseli Gallén-Kallela, Helene Schjerfbeck, Hugo Simberg) und die Architektur (z. B. Eliel Saarinen) Finnlands waren Bestandteil der europäischen Avantgarde.

Von internationalem Ruf ist daneben auch das finnische Design, das sich in die Reihe der skandinavischen Gestaltungsrichtung fügt. Bekannt ist hier besonders der Architekt und Designer Alvar Aalto, dessen wolkenförmige Glasvasen auch in Deutschland bekannt geworden sind. Seine Möbelentwürfe werden bis heute bei Artek produziert und angeboten. Seine Frau Aino Aalto ist die Designerin der bekannten Gläser. Weitere wichtige finnische Designermarken sind Arabia, Iittala, Marimekko und Hackman.

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Musik
In Finnland hört man sehr viel finnischsprachige Pop- und Rockmusik, zu den bekanntesten Bands gehören CMX, Eppu Normaali, Tyrävyö, Yö und Zen Café. Außerdem kommen verschiedene bekannte Rock- und Metal-Bands aus Finnland, so zum Beispiel Apocalyptica, Children of Bodom, HIM, Lordi, Negative, Nightwish, The 69 Eyes, Finntroll, THE RASMUS, Leningrad Cowboys oder Waltari, deren Repertoire sich allerdings fast ausschließlich aus Songs in englischer Sprache zusammensetzt.

Zu den bekanntesten finnischen Folk-Interpreten gehören Arja Kastinen, die Gruppe Angelit (früher: Angelin Tytöt) (moderne, eingängige wie eigenwillige Interpretation samischer Joik-Gesänge) sowie Värttinä, Ottopasuuna, Wimme, JPP, Loituma und Folkkarit. In der Volksmusik kommt meist die Kantele zum Einsatz, das finnische Nationalinstrument.

Piirpauke unter der Leitung von Sakari Kukko besteht seit 1975 und verbindet Jazz mit traditioneller finnischer, spanischer und afrikanischer Musik. Bekannte Jazzmusiker sind Edward Vesala, Eero Koivistoinen und Heikki Sarmanto. Im Grenzbereich zwischen Jazz und Rock wurden Tasavallan Presidentti, Pekka Pohjola und Jukka Tolonen bekannt.

Auch experimentelle Musik wie der schreiende Männerchor Mieskuoro Huutajat findet sich in Finnland. In der experimentellen elektronischen Musik zählt Pan Sonic zu den bekanntesten Projekten, ausgehend vom Label Sähkö.

In Finnland finden zahlreiche weltberühmte Musikfestivals statt, so beispielsweise die Kammermusikfestspiele in Kuhmo, die Opernfestspiele in der Burg von Savonlinna, das Jazzfestival in Pori, das Akkordeonfestival in Ikaalinen, das Tangofestival in Seinäjoki und das Folkfestival in Kaustinen.

Die finnische Band Lordi hat am 20. Mai 2006 den Eurovision Song Contest gewonnen, somit wird der Eurovision Song Contest 2007 in Helsinki stattfinden.


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